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Inhalt:

⏩ Was ist ein CFD? Alles Rund um den Handel mit CFDŽs

Sie haben Interesse an den FinanzmĂ€rkten und wollen wissen wie und wo Sie anfangen können? Der CFD-Markt ist vielleicht genau das richtige fĂŒr Sie! Beim CFD-Trading liegen die EintrittshĂŒrden quasi bei null. Die Kosten sind Ă€ußerst gering und man kann Sie von ĂŒberall aus traden. Der Handeln an sich ist zwar einfach, jedoch sind CFDÂŽs sehr technische nicht leicht verstĂ€ndliche Finanzinstrumente. Viele neue Trader wissen oftmals nicht, worum es sich bei CFDÂŽs handelt.

⏩ Was ist ein CFD?

CFD ist eine AbkĂŒrzung. Es beschreibt den englischen Begriff Contract for Difference, die auf deutsch Differenzkontrakte heißen. Dabei handelt es sich um so genannte Hebelprodukte, die man zu den Derivaten zĂ€hlt.

☝ Derivaten vs. Hebelprodukten

Derivate als Oberbegriff beschreiben im Sektor der Wertpapiere ein Produkt, fĂŒr das ein Handelswert geschaffen wird, welcher von einer ReferenzgrĂ¶ĂŸe abgeleitet wurde. Die Handelswerte können sich auch direkt auf die Basiswerte beziehen. Diese ReferenzgrĂ¶ĂŸen, also die Basiswerte, können Aktien, HandelsgegenstĂ€nde, WĂ€hrungspaare oder Indizes wie der deutsche Aktienindex DAX sein.

Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Derivate oft aber nicht immer, sogenannte Hebelprodukte sind. Diese sind bestimmte Art der Derivate. Unter den bekanntesten Hebelprodukten sind die CFDs, Optionen und Zertifikate. Im Gegensatz zu der Möglichkeit direkt in ein solchen Basiswert zu investieren, kann man mit solchen Derivaten, sowohl auf steigende als auch sinkende Kurse zu setzen (Long & Short Trading) setzen. Mit dem eingebauten Hebeleffekt, gewinnt oder verliert man an der Bewegung des Basiswertes.

☝ Handel

In Deutschland stehen seit einigen Jahren neben den Optionsscheinen auch Hebelzertifikate zu den bekanntesten Hebelprodukten. In der Regel sind die Herausgeber dieser Art von Hebelprodukt große Banken und Finanzdienstleister. Handeln kann man die Hebelzertifikate auf der Börse oder bei Online Brokern außerbörslich. Die Auswahl fĂŒr Trader, die mit einem Hebel handeln möchten, ist also dank den verschiedenen Produkten Ă€ußerst groß.

☝ Nachteile

Leider haben die klassischen Optionsscheine diverse Nachteile fĂŒr private Trader und Investoren. Zum Beispiel werden jedes Mal OrdergebĂŒhren verrechnet und der Hebel kann nicht von den Tradern selbst ausgewĂ€hlt werden. Auch steht den Kunden keine hohe Transparenz in Sachen Preisgestaltung zur VerfĂŒgung und die Produktsuche ist sehr Zeit aufwendig. Diese GrĂŒnde fĂŒhrten vor ca. 20 Jahren zur EinfĂŒhrung einer Alternative in Deutschland: Der CFD (Contract for Difference) oder Differenzkontrakt.

☝ Basiswerte

CFDs also Differenzkontrakte sind, wie eingangs erwĂ€hnt, Derivate deren Kursentwicklung von der Wertentwicklung ihres zugrundeliegenden Referenzwerts (Basiswerts) abhĂ€ngt. Diese Basiswerte können Aktien, Rohstoffe, WĂ€hrungen, Anleihen oder auch KryptowĂ€hrungen wie Bitcoin sein. CFDs werden also nicht direkt gekauft oder verkauft, wie es bei Ihren Basiswerten der Fall ist. Beim handeln mit CFDs erwerben die Trader nur eine Forderung, die Sie an der Kursentwicklung (sowohl positiv als auch negativ) des zugrunde liegenden Finanzinstrumentes beteiligt. Das heißt, Sie eröffnen eine CFD Position auf steigende (Long) oder fallende Kurse (Short) des Instrumentes. Liegen Sie richtig mit Ihrer Spekulation, erwirtschaften Sie Gewinn, wenn Sie mit Ihrer Annahme aber falsch liegen verlieren Sie Kapital.

☝ CFDs sind stets hochspekulative Derivate

UnabhĂ€ngig davon, welches Hebelprodukte Sie handeln wollen, ist es immer wichtig, dass Sie sich der Tatsache bewusst machen: CFDs sind stets hochspekulative Derivate, die nicht fĂŒr jeden Trader oder Investor geeignet sind. Wiegen Sie stets die Chancen mit den Risiken ab. Hebelprodukte werden in den meisten FĂ€llen von erfahrenen Tradern gehandelt, die keine Beratung wĂŒnschen und sowohl aktiv als auch schnell online auf steigende/fallende Kurse setzen möchten.

☝ Hebeleffekt: Trotz niedrigen Einsatz, große Wirkung

Es ist wahr: Der Hebel beim Trading mit CFDs ist ein mÀchtiges Instrument im Online Trading. Mit einem Einsatz von 1 Euro können zum Beispiel 200 Euro bewegt werden, wenn der gewÀhlte Hebel 1:200 entspricht.

Beim handeln mit CFDs stehen dem Trader je nach Broker und CFD Konto verschiedene Hebel zur Auswahl. Manche Broker lassen die Trader selbst entscheiden mit welchem Hebeleffekt Sie handeln möchte, andere wider rum nicht. Die Kunden haben dann also zum Beispiel die Auswahl verschiedene Möglichkeiten zwischen einem Hebel von 1:10 bis 1:500.

☝ Was bedeuten diese Hebel genau?

Es ist ganz einfach! Ein CFD Hebel von 1:10 zum Beispiel, ermöglicht Gewinne oder Verluste die um den Faktor 10 multipliziert werden und ein Hebel von 200 bedeutet die Verfielfachung um den Faktor 200. Um so höher der Hebel, um so höher sind die Chancen und Risiken. Aus diesem Grund, sollte man immer mit einem passenden Hebel traden. Achten Sie darauf, dass Ihr Hebel zu Ihrer individuellen Risikobereitschaft, die GrĂ¶ĂŸe Ihres CFD-Kontos und Ihrer persönlichen MarkteinschĂ€tzung passt.

⚠ Aufpassen! Die Macht der Hebel sollte niemals unterschĂ€tzt werden!

Bei einem regulĂ€ren 1 zu 1 Aktieninvestment, ausgehend von ĂŒblichen Marktszenarien, können Sie an einem einzigen Tag vielleicht 1 oder 2% Gewinn oder Verlust erzielen. Verwendet man nun auf diese 1 oder 2 Prozent einen Hebel von 200, hat man plötzlich statt 1 Prozent Gewinn oder Verlust ganze 200 Prozent.

Kein Trader wird zu diesen Szenarien mit 200 Prozent Gewinn nein sagen. Sollte aber der Kurs nicht zu Ihrem Vorteil verlaufen, ist aus dem Trade ein VerlustgeschĂ€ft geworden, und 200 Prozent Verlust können schmerzhaft sein. Dies macht deutlich, dass das richtige Risikomanagement das A und O ist, wenn Sie mit Hebeleffekten traden wollen. Tools wie Stop Loss als Verlustbegrenzung, sollten fĂŒr jede Position eröffnet werden.

⏩ Wie funktioniert das CFD Trading?

Der Wert von CFDs ist nicht an Börsen notiert. Aus diesem Grund, kann man CFD Trading nur bei einem CFD Broker betreiben. Diese Art von Handel wird auch OTC Trading genannt, da dieser außerbörslich betrieben wird. Die AbkĂŒrzung OTC steht fĂŒr „over the counter“ (zu Deutsch ĂŒber den Tresen).

☝ Profitieren Sie mit CFDs an steigenden und fallenden Kursen!

Bei traditionellen 1 zu 1 Aktien Trading, können Trader und Investoren in der Regel nur an steigenden Kursen profitieren. Anders beim CFD-Trading, dort steht einem zur Auswahl auf Kurssteigerungen wie auch auf sinkende Kurse zu setzen. Diese zwei Szenarien nennt man folgendermaßen:

  • Spekuliert der Trader auf einen steigenden Kurs, so platziert er eine Buy Order (auch Long Trading genannt).
  • Spekuliert der Trader jedoch auf einen zukĂŒnftig niedrigeren Kursen, so platziert er eine Sell Order (auch Short Trading genannt).

All das lĂ€uft Â ĂŒber einen CFD. Eine Suche nach einem passenden Optionsschein oder Zertifikat ist nicht mehr nötig.

In den meisten FĂ€llen ergĂ€nzt das CFD Trading andere Anlageformen wie Tagesgeldkonto, Investmentfonds oder Aktien nur. Es sollte nur ein kleiner Teil Ihres Kapitals in das CFD Trading fließen. Das Risikokapital können Trader dann dafĂŒr nutzen, um viele weitere Strategien fĂŒr Ihr Trading auszuprobieren, die mit dem klassischen 1 zu 1 Investments nicht möglich wĂ€ren.

⏩ Was sind ETFs?

Die AbkĂŒrzung ETF kommt aus dem englischen und steht fĂŒr Exchange Traded Fund. Diese sind börsengehandelte Indexfonds, die die Wertentwicklung eines Index abbilden. ETFs als Produkt kombinieren die Vorteile von Aktien und Fonds.

Nehmen wir fĂŒr eine kurze ErklĂ€rung das Beispiel des deutschen Aktienindex Dax. Mit diesem Index wird angezeigt, welchen Wert die 30 grĂ¶ĂŸten Unternehmen in Deutschland haben. Ein ETF, der den deutschen Aktienindex abbilden soll, wĂŒrde genau diese 30 Aktien nachkaufen und sich dann genauso im Wert entwickeln wie der Dax.

Sie ermöglichen den kostengĂŒnstigen Einstieg in die FinanzmĂ€rkte mit nur einem Wertpapier. Dabei können Sie in viele andere Anlageklassen als gewöhnliche Aktien investieren. ETFs sind der perfekte Baustein fĂŒr Privatinvestments. Sie bilden einen Marktindex  1 zu 1 ab und können, wie eine Aktie, jederzeit an der Börse gekauft oder verkauft werden.

ETFs sind kostengĂŒnstig, transparent, breit diversifizierbar, flexibel und liquide.

⏩ Was sind Fonds?

Ein Investmentfonds beschreibt ist eine Sammelstelle fĂŒr Gelder fĂŒr Kapitalanlagen. Einfach gesagt legen viele Anleger ihr Kapital zusammen und erteilen einem Profi (in dem Fall ein Fondsmanager) den Auftrag, die Gelder im Rahmen einer vorgegebenen Strategie möglichst ertragreich und breit gestreut zu investieren.

☝ Wie funktioniert ein Investmentfonds?

Die Strategie der Anleger legt, in welche Anlageklassen (zum Beispiel Aktien) der Fondsmanager investieren kann. Ein besonders Merkmal hier ist, dass das Kapital als Sondervermögen gehandhabt wird. Eine Depotbank verwahrt die Gelder in der Form eines TreuehĂ€ndlers. Das Kapital aus dem Fonds ist zu jeder Zeit rechtlich von dem der Fondsgesellschaft getrennt. Das schĂŒtzt die Investoren im Falle, dass die Fondsgesellschaften Insolvenz gehen.

Die Aufgabe des Fondsmanagers liegt darin, mit dem Kauf und Verkauf von Investments eine höhere Rendite als der jeweilige Vergleichsindex zu erzielen. Studien zu Folge gelingt dies, auf langfristiger Sicht, nur ganz wenigen Fondsmanagern.

☝ Börsengehandelte Indexfonds – Was ist das?

ETFs werden wie Aktien auf Börsen gekauft oder verkauft. Das bedeutet Sie können ETFs wĂ€hrend der Börsenöffnungszeiten jederzeit handeln. Anders sieht es bei den klassischen Publikumsfonds aus. Diese werden nur einmal am Tag ĂŒber die Fondsgesellschaft gehandelt.

Außerdem zahlen Investoren bei Publikumsfonds in der Regel hohe AusgabeaufschlĂ€ge, wĂ€hrend beim Börsenhandel von ETFs nur die OrdergebĂŒhren der Bank und eine meist geringe Differenz zwischen An- und Verkaufskurs (engl. „Spread”) verrechnet werden.

☝ ETFs sind unschlagbar gĂŒnstig

Wie bereits erwĂ€hnt sind ETFs sehr gĂŒnstig. Mit der Strategien von ETFs hat man deutlich weniger Kosten als mit Fonds, wo Fondsmanager einzele Aktien aussuchen (aktive Fonds).

Außerdem liegen die Kosten fĂŒr Provisionen fĂŒr die Vermittlung quasi bei 0. Die laufenden Kosten machen nur einen geringen Anteil der Kosten von aktiven Fonds aus. Somit haben Investoren mit ETFs von Vornherein mehr von der Wertentwicklung ihres Investments.

⏩ Welche unterschiedlichen Arten von ETFs gibt es?

Indexfonds können auf unterschiedliche Art und Weise an Ihre Aufgabe, den Aktienindex zu folgen, herangehen. GrundsĂ€tzlich unterscheidet man zwischen 2 verschiedenen Bauarten von ETFs. Außerdem kann die Art, wie Anleger an Unternehmensgewinnen (Dividenden) beteiligt werden, unterschiedlich sein.

  • Physische ETFs: Physische ETFs sind solche, bei denen ein ETF einfach die Aktien im Index nach kauft. Investoren stehen diesen in der Regel sehr positiv gegenĂŒber, weil diese verstĂ€ndlich und transparent dargestellt werden. Transparenz bedeutet in dem Fall, dass die Investoren immer genau wissen in welche Aktien Sie gerade investiert haben. Es besteht die Möglichkeit, dass ein ETF nicht alle Aktien, sondern nur eine optimierte Auswahl (englisch optimized sampling) tatsĂ€chlich kauft.
  • Synthetische ETFs: Synthetische ETFs kaufen Aktien nicht einzeln. ETF Anbieter können sich auch die gewĂŒnschte Wertentwicklung von einer Bank sicherstellen. DafĂŒr erhĂ€lt die Bank eine gewisse Anzahl an bekannter Aktien vom ETF-Anbieter. Dieser Austausch kann fĂŒr beide Beteiligte am Ende gĂŒnstiger sein.
  • AusschĂŒttende ETFs: Erwirtschaften Unternehmen einen Gewinn, wird dieser im regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden als sogenannte Dividende an die Investoren ausgeschĂŒttet. Sind diese Aktien in einem Fonds, fließen die Dividende erst einmal dorthin. Der Fonds kann die AusschĂŒttungen dann gebĂŒndelt an die AktionĂ€re weitergeben. Folgendermaßen sinkt der Wert des Fonds wĂ€hrend solcher Aktionen. Anderseits Nutzen Investoren diese Dividenden zum Beispiel um Steuern zu begleichen.
  • Wiederanlegende ETFs: Es besteht auch die Möglichkeit, dass die ETFs die Dividenden automatisch dem Kapital des Fonds gutschreiben. Diese nennt man dann wiederanlegende oder thesaurierende ETF. Solche ETHs sind fĂŒr Anleger interessant, die an langfristigen Vermögensaufbau interessiert sind. Interessant ist hierbei, dass die Dividenden auch von einer (positiven) Wertentwicklung profitieren, vergleichbar mit dem Prinzip des Zinseszinseffekt.

⏩ Was sind BinĂ€re Optionen?

Der Handel mit binĂ€rer Optionen lĂ€uft nach dem Prinzip: Cash-or-Nothing. Dieser Beitrag liefert Ihnen eine Übersicht darĂŒber, wie der Handel mit binĂ€ren Optionen funktioniert und worauf Sie bei diesen hoch spekulative Finanzprodukten achten sollten.

☝ BinĂ€re Optionen – Das Prinzip: CASH OR NOTHING

Die binĂ€ren Optionen fallen unter die eine spezielle Kategorie der Finanzderivate. Professionelle Trader haben die Möglichkeit mit diesen Optionen auf einen steigenden Kurs oder einen fallenden Kurs zu spekulieren. FĂŒr private Trader wurde der Handel mit binĂ€ren Optionen 2018 von der ESMA verboten.

Cash-or-Nothing bedeutet, liegt der Trader mit seiner Spekulation richtig erhĂ€lt er einen bestimmten Gewinn. Ist seine Wahl jedoch falsch gewesen, verliert er den gesamten Einsatz. Das Prinzip ist sehr simpel und selbst fĂŒr AnfĂ€nger sofort plausibel.

Der Handel mit binÀren Optionen ist sehr im Trend und immer mehr Online Broker bieten diese Derivate auf ihren Handelsplattform an. Das Angebot an verschiedenen Brokern ist sehr ausgeprÀgt, alle mit denselben Versprechen:  hohe Renditen, schnelle Gewinne und attraktive Bonusprogramme.

Die Wahrheit, dass binĂ€re Optionen ein SpekulationsgeschĂ€fte mit enorm hohem finanziellen Risiko sind, wird in der Regel verschwiegen. Ohne Vorbereitung und Plan werden Trader, die glauben schnell und einfach das große Geld zu machen, in kurzer Zeit von der RealitĂ€t eingeholt und verlieren Ihr gesamtes eingesetztes Geld. Aus diesem Grund hat die EuropĂ€ische Wertpapier- und Marktregulierungsbehörde den Vertrieb an Kleinanleger seit 2018 verboten. Die Bundesanstalt fĂŒr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist dabei eine Regelung fĂŒr dieses Finanzprodukt zu entwerfen.

☝ Basiswerte und Optionsarten

Die Basiswerte (Referenzwerte) oder Assets von binĂ€ren Optionen, können beispielsweise Aktien, Indizes, WĂ€hrungspaare oder Rohstoffe sein. Dabei ist es so, dass fĂŒr den Handel verschiedene Optionsarten zu VerfĂŒgung stehen.

Die Standardvariante sind die sogenannten Call-and-Put Optionen. Diese Funktionieren folgendermaßen:

Beispielsweise spekulieren Trader, dass der Kurs eines ausgewĂ€hlten Referenzwertes am Ende der Laufzeit höher als zum Einstiegszeitpunkt sein wird. In dem Fall bucht der Trader eine Call-Option fĂŒr einen steigenden Kurs. Anderes herum: spekuliert der Trader auf einen fallenden Kurs, wird eine Put-Option gesetzt. Die Laufzeit und den Einsatz werden von den Tradern individuell eingestellt.

Laut Theorie können die Optionen dann nur einen von zwei ZustÀnden annehmen: richtig und somit im Plus (Gewinn) oder falsch und somit im Minus (Verlust). Es zÀhlt nur Kurs am Ende der Laufzeit, was wÀhrend dieser Zeit mit dem Kurs geschieht ist nicht relevant

Um mehr Abwechslung in den Markt von binĂ€ren Optionen zu bringen, gibt es mittlerweile neben der klassischen Variante zahlreiche weitere Arten zum handeln. Zu diesen zĂ€hlen auch die Turbo-Optionen bzw. 60-Sekunden Optionen, die wie Call-und-Put Optionen gehandelt werden, aber wie Ihr Name schon verrĂ€t nur eine Laufzeit von 60 Sekunden haben. Eine weitere Variante sind die One-Touch Optionen. Diese funktionieren so: die Trader geben eine Prognose ab, ob der Kurs des Referenzwertes wĂ€hrend der Laufzeit einen festgelegten Zielkurs (Preis) berĂŒhrt („touch“). Etwas anspruchsvollere und komplexe Arten sind Range- und Ladder-Optionen sowie das Pair-Trading. Diese binĂ€ren Optionsarten sind fĂŒr Einsteiger völlig ungeeignet.

⚠ Welcher Broker ist der richtige?

Um Optionen traden zu können benötigt man einen Online Broker. Zwar ist die Auswahl groß und die Suche nicht schwer, was aber dazu fĂŒhrt, dass man Schwierigkeiten hat diese in Punkten wie SeriositĂ€t oder guten Konditionen zu unterscheiden.

Die ersten Sache, die sich Trader anschauen sollten ist die jeweilige Zertifizierung der Broker. Viele Broker haben Ihren Hauptsitz in Zypern und sind deshalb von der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) lizensiert und unterliegen damit auch automatisch den Richtlinien ĂŒber MĂ€rkte fĂŒr Finanzinstrumente (Markets in Financial Instruments Directive (MiFID). Regulierte Broker genießen Vertrauen bei Ihren Tradern.

⚠ Die Bonusprogramme

Viele der Online Broker die binĂ€re Optionen anbieten, werben mit attraktiven Bonusprogrammen, was dazu fĂŒhrt, dass dieser Handel leicht in Verruf geriet da diese Art von Marketing an GlĂŒcksspiel erinnert. Diese Bonusprogramme existieren nĂ€mlich schon lĂ€nger bei Online-Casinos oder Online-Buchmachern.

Generell machen Trader nichts falsch, wenn Sie diesen Bonus nutzen, um so mehr Kapital fĂŒr den Anfang zu haben. Man sollten sich aber vorher ĂŒber die Bonusbedingungen der jeweiligen Broker bewusst sein. In der Regel ist es so, dass der Bonusbetrag x-fach umgesetzt werden muss, bevor das Kapital “frei“ wird und eine Abhebung des Betrages angefordert werden kann. Man muss daran denken, dass die Broker kein Geld zu verschenken haben.

Oft erhalten Trader eine böse Überraschung, da die meisten diesen Bonus annehmen ohne zu wissen was sich dahinter verbirgt. Viele beschweren sich dann aus Frust in Foren mit entsprechenden Berichte ĂŒber die angeblich betrĂŒgerischen Machenschaften des Brokers. Da die Broker alles eindeutig in Ihren Nutzungsbedingungen erlĂ€utern, sind die FĂ€lle keine Art des Betrugs. Jeder Bonus wird freiwillig angenommen oder abgelehnt.

⚠ Einfache Wette oder seriöse Geldanlage?

Das Traden mit binĂ€ren Optionen ist kein GlĂŒcksspiel, auch wenn durch die Marketingkampagnen der Online Broker viele wie ein Casino wirken. Die Online Broker versuchen mit dieser Art Werbung lediglich neue Kunden zum Traden zu motivieren. Trader von binĂ€ren Optionen, mĂŒssen immer noch wenn Sie Erfolg haben wollen, sich an die FinanzmĂ€rkte orientieren und die analysieren. Man kann schon mit sehr niedrigen EinsĂ€tzen starten, jedoch wird man ohne Strategie nur Verluste einstecken.

Achtung: Da man beim Handeln mit binĂ€ren Optionen nur zwei Wahlmöglichkeiten hat, denken die Meisten, dass die Erfolgsrate bei 50 Prozent liegt. Man kann aber mit Hilfe einer Kombination aus Handelserfahrung, Strategien und Analysen die Erfolgschancen auf mehr als 50 Prozent erhöhen. Von GlĂŒcksspiel bei binĂ€ren Optionen sprechen nur Trader, die blind und ohne Fachkenntnisse das Traden anfangen.

⚠ BinĂ€re Optionen: Gewinne und Verluste

Beim Handel mit binĂ€ren Optionen ist es so, dass im Gegensatz zum CFD-Trading oder Forex-Handel, die Gewinne und Verluste immer anfangs feststehen. Somit können die Verluste, nicht wie beim CFD- oder Forex-Trading, ĂŒber das eingesetzte Kapital hinausgehen.

Die jeweilig erzielbaren Renditen unterscheiden sich je nach Broker. In der Regel liegen diese aber zwischen 70-90 Prozent. AusnahmefÀlle, wie mit der Variante der One-Touch Optionen, lassen im High-Yield Modus sogar Renditen von bis zu 1000 Prozent generieren.

Merke: Desto höher die Rendite, desto höher wird das Risiko. Daher sind diese Optionen im High-Yield Modus fĂŒr Einsteiger völlig untauglich.

Gewinn und Verlust sind AbhĂ€ngig von unterschiedlichen Faktoren. Daher sollten alle Trader Ihre Transaktionen unter einem guten Risikomanagement ausfĂŒhren.

⏩ Was ist Social Trading?

Bei Social Trading handelt es sich um die Idee, die Funktionen eines sozialen Netzwerkes mit den Funktionen des Trading zu kombinieren. Diese Art von Trading richtet sich an private Investoren und kann unterschiedlich aussehen: Beispielsweise werden auf einem sozialen Netzwerk oder auf speziellen Handelsplattformen Trades veröffentlicht, welche dann von der Community kommentiert oder sogar durch einige der Nutzer kopiert werden können.

Besonders Trader AnfÀnger haben so die Möglichkeit, von dem Erfolg anderer Trader zu profitieren. Dabei gilt, dass das Kopieren gute Erfolgschancen hat, wenn man sich an die Strategien langfristig erfolgreicher Trader orientiert.

✅ Vorteile von Social Trading

Social Trading bietet Tradern unterschiedliche Vorteile gegenĂŒber den klassischen Anlageprozessen im Finanzsektor. Vor allem ziehen angehende Trader den grĂ¶ĂŸten Nutzen daraus. Die hohe Transparenz von Social Trading ermöglicht es, die Strategien der Experten zu beobachten und zu analysieren, um damit Entscheidungen im Hinblick auf Investitionsentscheidungen zu treffen. AnfĂ€nger können somit einfach und unkompliziert Erfahrung und VerstĂ€ndnis ĂŒber die MĂ€rkte sammeln und im Falle des Erfolgs Gewinne erwirtschaften.

✅ Social Trading auch fĂŒr erfahrene Trader vorteilhaft

Wie bereits erwĂ€hnt, eignet sich dieser Prozess vor allem fĂŒr AnfĂ€nger, die die FinanzmĂ€rkte und die Social Trading Plattform nĂ€her kennenlernen möchten. Trotzdem können auch erfahrene Trader aus Social Trading Vorteile ziehen. Gegebenenfalls lĂ€sst sich dadurch durchaus eine gewisse Renditensteigerung erzielen. Hier greift die Theorie der „Schwarmintelligenz“, diese gilt als Grundlage fĂŒr das Social Trading.

Die Experten stellen monatlich (manche tĂ€glich) zahlreiche Analysen zur VerfĂŒgung. Trader nutzen diese, um mehr ĂŒber geeignete Ein- und Ausstiegszeitpunkte zu erfahren und ihre eigenen Strategien zu optimieren. Manche Anbieter bieten Ihren Kunden zudem Push-Benachrichtigungen an, die einen auf Trading-Gelegenheiten aufmerksam machen. Auch bei dieser Form des Tradings können Sie in der Regel ein kostenloses Demokonto eröffnen, um zunĂ€chst risikofrei und unverbindlich das Handeln zu ĂŒbeln.

⏩ Wie funktioniert diese Trading-Form?

Generell funktioniert Social Trading nach dem Cloud-Prinzip. Diese Theorie besagt, dass das Wissen vieler den Kenntnissen einzelner ĂŒberlegen ist. Dieses Prinzip kann man gut mit der Vorhersage des Wetters vergleichen, weil es dabei genau wie beim Traden ebenfalls um Prognosen geht. Es wird eine Vorhersage ĂŒber Kursentwicklungen gemacht.

Die Wahrscheinlichkeiten bei Wettervorhersagen, liegen nie bei 100%. Man kann diese Unsicherheit zwar niemals völlig eliminieren, aber auf bis zu einem bestimmten Punkt einschrÀnken. Vorhersagen die nur auf Grundlage der Daten einer Wetterstation getroffen wurden, haben eine relativ hohe Unsicherheit. Entnimmt man die Daten jedoch von mehreren Wetterstationen zusammen, kann eine genauere Vorhersage getroffen werden.

Beim Social Trading haben die vielen geteilten Kommentare und Strategien die Auswirkung, dass die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Handelsideen steigt. Auf der anderen Seite, Àhnlich wie bei der Wettervorhersage, sinkt das Risiko eines Irrtums.

☝ Social Trading Plattformen als Basis

Trader suchen sich in der Praxis bestimmte Plattformen, die diese entsprechende Dienstleistung anbieten, wenn Sie an Social Trading interessiert sind. Dabei sind die Plattformnutzer (die Community) ĂŒber die Social Trading Plattformen vernetzt. Trader haben dann die Möglichkeit gegenseitig Kommentare zu schreiben und Anlagetipps zu teilen. Somit entstehen Strategien, denen die Community anschließend folgen kann. Es besteht auch die Möglichkeit, die Trades einzelner Nutzer automatisch zu kopieren.

DafĂŒr wird das gewĂŒnschte Kapital auf die Plattform eingezahlt und die Summe festgesetzt, mit der ein Trader einem anderen Trader folgen möchte. Dieser Prozess des automatisierten Tradings erfolgt zumeist nur in teilweise regulierte sowie börsengehandelte Produkte oder Portfolios, wie zum Beispiel WĂ€hrungen, Rohstoffe oder Aktien.

☝ Wie setzt sich die Community zusammen?

Die Community setzt sich in der Regel aus privaten Anlegern zusammen. Das heißt, dass nur die wenigsten Nutzer professionelle Investoren sind, die ihr Geld ĂŒberwiegend oder ausschließlich mit dem tĂ€glichen Kauf oder Verkauf von Aktien etc. an der Börse verdienen. In den meisten FĂ€llen liefern die Beschreibungen der Anleger Auskunft darĂŒber, wer AnfĂ€nger-Trader und wer Profi-Trader ist.

Trader können auf die Profile anderer Trader gehen, um zu sehen wie deren Depotverlauf und Strategie als auch die persönliche Gewinn- und Verluststatistik aussehen. Diese hohe Transparenz beim Social Trading erlaubt es HÀndlern, die Erfahrung jeglicher Trader und die damit verbunden Erfolgsaussichten seiner Handelsstrategien zu bewerten.

☝ Was verdienen die Broker beim Social Trading?

Wer bietet solche Arten des Online Tradings an? Wie definiert man diese Broker? Manche Plattformen verrechnen den Investoren, die einem anderen Trader folgen und durch das Kopieren seiner Trades Erfolg haben möchten, meist eine bestimmte GebĂŒhr.

Andere Social Trading Plattformen verdienen ihr Geld nur dadurch, dass die Investoren Handelspositionen eröffnen. Es wird keine direkte GebĂŒhr fĂŒr die Eröffnung der Positionen fĂ€llig, sondern mĂŒssen die Trader einen indirekte GebĂŒhr in Form der sogenannten Spreads zahlen.

Diese Spreads beschreiben einen Differenzwert aus dem An- und Verkaufskurs der Positionen. Wichtig zu wissen ist, dass Spreads je nach Produkt und Social Trading Plattform variieren.

☝ Copy Trading

AnfĂ€nger oder auch Trader mit wenig Zeit, können sich den FinanzmĂ€rkten nĂ€hern, in dem Sie die Trades von erfolgreichen Tradern einfach kopieren. Das Copy Trading ermöglicht es den Tradern, das Wissen ĂŒber Börsenhandel von Marktexperten auszunutzen und davon zu profitieren. So kann man gleichzeitig diese Strategien analysieren und auswerten, was den Tradern ein tiefgrĂŒndiges VerstĂ€ndnis der MĂ€rkte verschafft. Diese Strategie kann auch von erfahrenen Tradern angewendet werden. Erfahrene Trader können dann diese Handelsmuster noch einmal individuell fĂŒr sich anpassen und optimieren.

Es gibt neben dem Copy Trading auch weitere Formen des Online Tradings wie beispielsweise Social Trading, Mirror Trading oder auch Auto Trading. Das Copy Trading erlaubt Ihnen, wie auch beim Standard Trading eine Vielzahl von Finanzprodukten zu kaufen oder zu verkaufen. Referenzwerte sind dafĂŒr sowohl Aktien, Indizes, Rohstoffe, ETFs, Metalle und Forex.

⏩ Was ist Copy Trading?

Copy Trading beschreibt den Trend, dass sich Trader die Strategien erfahrener Investoren, abgucken und kopieren. Diese Experten werden in der Regel anhand vergangener Depotentwicklungen, einer persönlichen Vita mit Bezug auf Ihre Erfahrung im Trading oder der Bewertung einer Community verifiziert.

Dabei sollte man stets daran denken, dass die Performance aus der Vergangenheit, keine Garantie fĂŒr die positive DepotfĂŒhrung in der Zukunft gibt. Diese Experten haben dann eine Art Rolle als Signalgeber.

Um nun die Transaktionen eines Experten zu kopieren, brauchen Sie kein eigenes Finanzwissen. Sie verfolgen einfach die KĂ€ufe und VerkĂ€ufe dieser Experten und automatisieren diesen Prozess bei Erfolg. Mit dieser Methode fĂŒhrt nun ihr Handelskonto die Transaktionen der Experten automatisch aus. NatĂŒrlich können Sie dennoch selbst handeln und Signale oder Tipps von Experten oder anderen erfolgreichen Investoren in Ihre eigene Strategie integrieren.

☝ Welche Vorteile hat Copy Trading?

FĂŒr angehende Trader ist das Kopieren von Trades ein enormer Vorteil. Mit dieser Strategie können Sie von den Profis lernen und die Handelsmuster studieren. AnfĂ€nger Trader die lange genug einem erfolgreichen Investor folgen, eignen sich ohne Zweifel dessen Strategie an. Sie können so die Denkweise der Experten verinnerlichen und nach und nach dazu lernen.

Diese Herangehensweise fĂŒhrt dazu, dass der AnfĂ€nger schließlich selbst in der Lage ist, erfolgreiche Trades durchzufĂŒhren. Ein Beispiel solcher Strategie nennt sich: die gleitender- Kursdurchschnitt- Trading- Strategie. Ein weiterer Vorteil dieses Prozesses ist, dass ein erfolgreich kopierter Trade neben dem Wissen auch zusĂ€tzlich Profite bringt.

Auch erfahrene Investoren können von dem Copy Trading profitieren. Sie sehen den Vorteil darin Zeit zu sparen. Stellt man wenige Parameter ein, kann danach beobachtet werden, wie Trades automatisch auf Ihrem Handelskonto hinzugefĂŒgt werden. Die kopierten Trades können auch nebenbei als Beimischung zum aktiv gemanagten Depot ausgefĂŒhrt werden.

Manche Anbieter haben auch Funktionen in Ihre Plattform integriert, so dass die Community miteinander chatten oder Nachrichten schreiben kann. Somit können die Trader aktiv Ideen, Strategien und Techniken die Sie ausfĂŒhren wollen miteinander teilen. Diese Funktion hilft dabei, dass Sie als Investor Vertrauen aufbauen können und ein gewisses Absicherung haben. Themen die Sie beim Austausch mit der Community diskutieren können beispielsweise wirtschaftspolitische und unternehmensspezifische Ereignisse beinhalten, so dass Sie Risiken erkennen sowie eventuelle Ängste oder Zweifel miteinander teilen. In der Regel haben die Plattformen bestimmte Chatgruppen fĂŒr einzelne Anlagen oder Indizes. Beispielsweise wollen Trader in den DAX investieren, so können Sie sich im Chat fĂŒr den DAX austauschen und informieren. Mehr dazu unter „Was ist Social Trading?

Ein anderer wichtiger Vorteil sind die verschiedenen Meinung ĂŒber das im Interesse stehende Finanzprodukt. Die Einstellung gegenĂŒber eine Anlage, die Ihr Trading beeinflusst sind oft sehr unterschiedlich und  andere Blickwinkel darauf können oft sehr hilfreich sein.

Das GeschĂ€ft von Tradern ist in der Regel sehr eintönig und geschieht alleine vor ihrem Computer. Diese Handelsstrukturen lassen sich mit dem Austausch in einer Gemeinde einfach auflockern und geben dem Trading einen gewissen Spaßfaktor. Diese Prozesse haben große Auswirkungen auf die Handlungen von Tradern, da es einen enormen Unterschied ausmacht ob man alleine traded oder als Teil einer Community. Diese Gemeinde aus beispielsweise Experten oder Freunden helfen einem bei Fragen und Problemen mit Rat und Tat.

☝ Wie funktioniert das Copy Trading?

Trader suchen sich einfach einen Experten aus, den Sie kopieren möchten und Ihre Handelsplattform kopiert seine Transaktionen automatisch fĂŒr sein Handelskonto. Manche automatisierte Trading Plattformen geben Ihren Nutzern die Möglichkeit, den Grad der Automatisierung einzustellen. So können die Prozessen dann so verlaufen, dass die Trades automatisch nachvollzogen, halbautomatisch oder die Trader erhalten lediglich Signale und entscheiden selbst, wie Sie diese umsetzen wollen.

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